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Internationaler Tag des Regenwurms

Kompost
Bestes Regenwurm-Futter: Kompost

Heute - am 15. Februar - feiern wir meinen ganz besonderen Freund und Gartenhelfer! Einen Typen, der nicht gern im Sonnen- und Rampenlicht steht und dennoch mir ganz fleißig und unermüdlich im Garten hilft. Und dies, ohne von den meisten Menschen wahrgenommen zu werden! Aber lieber Kumpel, heute denke ich an Dich und sage:

Happy Internationaler Tag des Regenwurms!

Und was sage ich da Kumpel?! Kumpels ist da wohl das bessere Wort! Ich habe euch massenhaft in meinem Gartenboden und Kompost. Denn ich verzichte extra euretwegen auf chemische Dünger oder anderen Kokolores, der eure Haut und Bäuche quält! Denn Ihr sollt euch wohl in meinem Garten fühlen.

Doch wer seid ihr Regenwürmer überhaupt?

Regenwürmer sind im Erdboden lebende, zum Stamm der Ringelwürmer (lat. Annelida) zählende Tiere, die zur Klasse der Gürtelwürmer (lat. Clitellata) und zur Ordnung der Wenigborster (lat. Oligochatea) gezählt werden.

Ach so.

Ihre durchschnittliche Lebenszeit beträgt zwischen 3 bis 8 Jahren. Die verschiedenen Arten erreichen eine Größe zwischen 6 cm (Kompostwurm – lat. Eisenia fetida) bis 30 cm (gemeiner Regenwurm, in verschiedenen Regionen auch Tauwurm genannt –  lat. Lumbricus terrestris).
Weltweit sind 3000 Arten bekannt, in Deutschland leben davon rund 39 Arten. Aber wer weiß das schon so genau.

Aber genug geklugscheißt.

Was mir aber das liebste an euch ist: Ihr grabt den ganzen Tag vollkommen freiwillig meinen Garten um und sorgt dafür, daß die Wurzeln meiner Kräuter immer reichlich Luft zum Atmen bekommen. Und nebenbei verbessert ihr lieben kleinen Kriecher die Krümelstruktur und damit die Fruchtbarkeit meiner Gartenerde durch die Förderung der Bildung wertvoller Ton-Humus-Komplexe. Und die bilden einen wunderbaren sogenannten Dauerhumus! Pures Gold für jeden Gärtner und Ackerbauern! Hört sich kompliziert an, ist aber auch. Doch meine kleinen Helden, die Regenwürmer können das! und deshalb kommt der Begriff Regenwurm wohl nicht vom "Regen", sondern von eurem Fleiß. Ihr seid eben "rege" Würmer! Kurz Regenwürmer.
Früher dachte man, der Name Regenwurm komme daher, daß ihr bei Regen aus den Löchern kriecht, um nicht zu ertrinken. Dabei sagt die Wissenschaft, ihr könntet im patschnassen Boden 36 Stunden überleben. Aber egal.

Ich finde Euch jedenfalls super und hoffe, unsere Beziehung wird sich noch viele Jahre halten!

Noch ist es im Boden kühl und der Regenwurm mag sich in seinem Winterbett ausruhen. Aber bald sehen wir uns wieder, wenn es wärmer wird...

zu meinen Gartenbüchern...

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